Curaviva Zentralschweiz | Konferenz - Konferenz - Geschichte

Curaviva Zentralschweiz | Konferenz

Geschichte

Die Gründungsgeschichte der Konferenz Zentralschweiz geht viel weiter zurück. Denn an der Jahrtausendwende opferten die Heimleiterinnen und Heimleiter der Zentralschweiz ihren Verband dem Kantönligeist. Dieser Geist hielt allerdings nicht lange. Die Gesellschaft tendierte wieder zu grösseren Gebilden - Fusion hiess fortan das Zauberwort für Problemlösungen. Darum drängte sich für die Zentralschweizer Pflegebranche erneut die Bündelung von Kräften auf.

Der Zentralschweizerverband der Heimleiterinnen und Heimleiter (ZHV) wurde 2000 aufgelöst, weil die Kantonalisierungen im Sozialversicherungskontext und auch bei der Zusammenarbeit mit den Krankenversicherern diesem die Legitimität abgesprochen haben. Kurz danach drängten sich bereits wieder Themenfelder auf, welche nur interkantonal angegangen werden konnten.

In der Folge trafen sich ein paar Heimleitende aus den zentralschweizer Kantonen ab 2001 situativ zur Meinungsbildung zu kniffligen neuen Themenfeldern. Bereits zwei Jahre später zeigte sich wegen der steigenden Anforderungen an die Pflegeheime, dass die Realisierung einer formalen Konferenz angegangen werden muss. Erste Entwürfe einer Verschriftlichung führten 2002 zu einer Vereinbarung und über die Vereinbarung 2006 zur heutigen, immer noch sehr schlanken Vereinbarung 2020.

Das neue Krankversicherungsgesetz und die Verordnung zur Kosten- Leistungsrechnung sowie die Einführung der Sozialmedizinischen Statistik gaben den grundsätzliichen Anstoss, Verbündete zu suchen. Die Umsetzung der neuen Bildungssystematik forderte die Pflegebranche, Berufslehren aufzubauen und dabei interkantonal zu agieren. Zusätzlich mussten sich die Pflegeheime, als Folge der Regionalsierung von Vertragsverhandlungen für Pflegebeiträge und medizinische Nebenleistungen seitens der Krankenversicherer, neu organisieren. Es galt insgesamt das Krankenversicherungsgesetz und dessen Verordnungen Schritt für Schritt umzusetzen.